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In den kommenden Wochen sind Wildtiere besonders aktiv. Mit den kürzer werdenden Tagen steigt auch das Risiko von Wildwechsel. Vor allem in der Dämmerung und nachts sind Rehe, Hirsche und andere Wildtiere auf der Suche nach Nahrung und überqueren dabei häufig Straßen.
Besondere Vorsicht ist auf Straßen entlang von Wäldern, Feldern und Waldgrenzen geboten. Wer hier mit angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit unterwegs ist, kann das Unfallrisiko deutlich reduzieren.
Wichtige Tipps für Autofahrer und Autofahrerinnen:
- Verkehrszeichen beachten: Das Verkehrszeichen „Achtung Wildwechsel“ weist auf besonders gefährdete Straßenabschnitte hin. Geschwindigkeit reduzieren und aufmerksam fahren.
- In der Dämmerung besonders vorsichtig sein: Gerade in den frühen Morgenstunden und am Abend ist vermehrt mit Wildtieren zu rechnen.
- Bei Sichtkontakt richtig reagieren: Geschwindigkeit verringern bzw. bremsen, abblenden und mehrmals kräftig hupen. Mit weiteren Tieren rechnen, da Wild häufig nicht allein unterwegs ist.
- Keine riskanten Ausweichmanöver: Ein plötzliches Ausweichen kann zu einem schwereren Unfall führen. Wenn möglich, kontrolliert abbremsen und die Fahrspur halten.
Bei einem Wildunfall ist folgendes zu beachten:
- Nach einem Zusammenstoß gilt: Unfallstelle absichern, verletzte Personen versorgen und die Polizei verständigen. Auch wenn am Fahrzeug scheinbar kein großer Schaden entstanden ist, sollte ein Wildunfall gemeldet werden.
- Verletzte oder tote Wildtiere nicht anfassen oder mitnehmen: Die weitere Versorgung bzw. Bergung wird von den zuständigen Stellen organisiert.
Bitte fahren Sie im Herbst besonders aufmerksam und angepasst – zu Ihrem Schutz und zum Schutz unserer Wildtiere.