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Wälder

Eine Rarität ersten Ranges sind die Pfaffstättner Flaumeichen-Wälder, die mit blütenreichen Säumen und Trockenrasen verzahnt im Bereich des Naturschutzgebietes Glaslauterriegel-Heferlberg-Fluxberg wachsen. Die Flaum-Eiche hat ihre Hauptverbreitung im Mittelmeergebiet und bildet lichte Waldbestände mit offenen, besonnten, bunt blühenden Lücken, die Lebensraum für Reptilien wie die ungiftige Schlingnatter und die Smaragdeidechse und tausende Insektenarten sind.

Auf den steilen, felsigen Südhängen der Einöde kommen primäre, sehr lichte  Schwarzföhrenwälder vor. Im Unterwuchs wachsen besondere Pflanzen wie Buchs-Kreuzblume, Österreich-Schwarzwurz und Felsenbirne.

Die ausgedehnten Schwarzföhrenwälder an den Ostabhängen des Anningers sind hingegen nicht natürlich. Sie sind auf den ehemaligen Viehweiden oder Weingartenbrachen entstanden, weil Föhren nur auf offenem Boden mit viel Licht keimen können. Langsam entwickeln sie sich zurück zu natürlichen Laubwäldern.

 

FOTOS: Waelder_Flaumeichen_CR_MRKVICKA.JPG, Waelder_Schwarzfoehren_CR_A_MRKVICKA.JPG,